10.4. Cassis

Bei der Tour de France gibt es das ungeschriebene Gesetz, dass bei der letzten Etappe mit dem Einzug in Paris kein Kampf mehr um den Etappensieg gibt. Das habe ich heute anders empfunden, zwischen Toulon und Cassis waren zwei Steigungen zu bewältigen, da bin ich froh, dass der Sommer weit weg ist. Auch so kann die Sonne schon heftig auf den Asphalt strahlen.

Zuerst musste ich wieder aus der Stadt Toulon rausfahren und dann ging es der Küste nach weiter über Sanary nur mer, Bandol und Ciotat. Auf diesem Streckenteil war ich weitgehend auf der Küstenstrasse unterwegs, oft aber auf einem Fahrradstreifen. Nach der zweiten Passüberquerung gab es dann zur Belohnung eine wunderbare Abfahrt mit Blick auf Cassis. Dieser Ort begrüsst einem sehr angenehm mit dem Wochenmarkt und viel Trubel um den Hafen herum.

Cassis ist bekannt als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Calanque, das Naturschutzgebiet mit vielen schönen Buchten zwischen Cassis und Marseille. Hier wird auch sehr viel geklettert.

Ich werde heute Abend mit meinen Velorücktransporteuren Nachtessen gehen, das wird wieder schön nicht nur ein Einzeltisch zugewiesen zu bekommen und vor allem plaudern zu können.

Auf der Rückfahrt morgen werde ich dann meinen Abschluss-Blogeintrag machen.

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11.4. Rückreise

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9.4. in Toulon