2.4. Menton - Monaco
Gestern hat mein Zimmer einen super Ausblick aber ein schlechtes W-Lan und deshalb konnte ich den Bericht erst am Folgetag hochladen. Früh schon fahre ich los, die Grenze nach Frankreich ist nicht weit und doch muss noch mal ein Anstieg im Pendelverkehr bewältigt werden. Kurz nach der Grenze liegt Menton an einem langen Sandstrand. Wie in Italien werden alle Strände momentan mit Bagger aufgeräumt und überall werden die Strandinfrastrukturen neu aufgebaut. Jetzt geht es Schlag auf Schlag, nach Menton folgt das Cap Martin und kurz darauf landet man im Fürstentum Monaco. Eine verrückte Welt; momentan werden bereits die Tribünen für das Formel 1-Rennen im Juni aufgestellt. Der Kontrast zu Italien ist gewaltig hier ist alles blitzsauber, auf den Strassen fahren alle Nobelmarken und die Hochhäuser mit viel Glas wachsen in den Himmel. Ich fühle mich in diesem Trubel etwas deplatziert aber kann sogar noch den Wachwechsel vor dem Palast erhaschen.
Rauskommen ist gar nicht mehr so einfach, Google Maps ist keine grosse Hilfe mehr, zum Glück hat man das Meer und die Berge als Orientierungshilfe. Monaco war mir zu teuer so übernachte ich in la Tourbie, das liegt fast auf 500 m ü Meer. Somit habe ich noch eine Bergstrecke vor mir, selbst schuld.
Unterwegs wird mir dreimal „Bon Courage“ gewünscht. Ich bin froh französisch sprechen zu können. Meine Italienischkenntnisse sind deutlich schlechter.