29.3 Imperia
Zum Abendprogramm in Finale Ligure:
In diesem Taleinschnitt liegt etwas zurückversetzt der Ortsteil Finalborgo, der ist wirklich sehenswert. Erstens wegen der Kirche und dann wegen der Altstadt. Überrascht wird man von den vielen Mountainbikern, alle sind durstig und hungrig. Finale Ligure scheint sehr bekannt für die Bike-Trails und auch für Kletterer zu sein.
Am Sonntagmorgen setze ich meine Route der Küste nach fort. Es ist Palmsonntag, überall sieht man Kirchengänger mit Palmwedeln und Olivenzweigen in den Händen.
Heute komme ich in Albenga vorbei, die Altstadt ist beeindruckend. Mit dieser Gegend hatte ich beruflich viel zu tun, aus diesem Tal kommen viele Frühlings-Topfpflanzen wie zum Beispiel die Margeriten-Büsche.
Unterwegs werde ich mal in einer Steigung von zwei Velofahrern überholt, der Dialog in der engen Strasse ist schwierig. Im nächsten Dorf stehen sie und winken mich raus, ein Kaffee wird offeriert und sie fragen mich aus woher ich komme und wohin ich wolle. Sie helfen mir dann noch mit der Route und begleiten mich ein Stück.
Hier scheint man den Veloweg auf dem Bahntrassee weiter führen zu wollen. Ich bin hocherfreut auf neuem Trassee ohne Steigung fahren zu können. Doch vor dem Tunnel ist Schluss, der Belag ist noch nicht fertig. Wieder zurück und über eine Steigung. Diese hat es in sich sie heisst Capo Berta (2 km mit 6.3 % Steigung), hier wurde schon Geschichte geschrieben am berühmten Velorennen Mailand-Sanremo, in diesen letzten Steigungen fallen jeweils die Entscheidungen.
Das Rennen war vor einer Woche, da habe ich mal Glück gehabt, sonst wäre ich noch im Fernsehen gekommen.
Nachtrag: Am Sonntagabend und Montag ist es nicht so einfach ein offenes Restaurant zu finden. Umso glücklicher war ich als ich das Restaurant Casa Della Rocca entdeckte, ein relativ neues Restaurant mit einer hervorragenden Küche, noch eher ein Geheimtipp.